Sep
21
2010
Gerade als sich Natalia von der Erkältung erholt hatte, hat sie eine andere Infektion übermannt: Die Postkarteritis*

Heißt der “Tennis Arm” in China eigentlich “Ping Pong Arm”?
* Postkarteritis (dt. Postkartenschreibzwang) – der unüberwindbare Drang für alle bekannten Personen schriftliche Grüße auf genormten Papier aus der Ferne zu verfassen.
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Sep
19
2010
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns über jeden Kommentar von Euch freuen!
Vielen Dank für die zahlreichen lustigen, aufmunternden, informativen und warmen Worte aus der Heimat und der Welt.
Jedes Mal wenn wir den Rechner anmachen, schauen wir als erstes ob einer unserer Freunde oder Leser uns ein paar neue Zeilen geschrieben hat …
“Schau mal Natalia: Joe´y hat sich gemeldet und auch Lisa … und die Fabelhafte Amelie textet fleißig … das Heidenreich schreibt wieder lustige Romane … Sam ist auch wieder dabei … SchwesterMarta und Kamelma lachen wieder mit … nee leider nichts neues von König Lars heute … aber dafür haben die SchettlOrs einen bissigen Spruch geschrieben und Herrn Katze geht es weiterhin gut … hej hier ist ein Kommentar von einen neuen Leser – wie cool ist das denn??
Wir werden uns weiterhin die Mühe machen und versuchen die Zwischenzeit bis zum Wiedersehen mit (hoffentlich immer wieder) humorvollen und interessanten Geschichten aus unserer Reisewelt zu füllen.

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Sep
19
2010
Nach einen Monat in Russland und einen Monat in der Mongolei, ist Peking für uns ein wahres Paradies wenn es ums Essen geht. An jeder Ecke findet sich ein kleiner Stand, ein Restaurant oder eine Imbissstube. So wie die Handy-Läden die deutschen Städte dominieren, so sind hier in Peking die Gaststätten omnipräsent. Und wir sind (ausgehungert) mittendrin! Wenn die Speisekarten nur als unverständlichen Zeichen bestehen, tippen wir wild darauf los und bestellen irgendetwas, oder zeigen auf die Nachbartische und wünschen die gleichen Köstlichkeiten. Ansonsten einfach ein paar Tierlaute abgeben oder noch besser in unseren Bildwörterbuch auf ein Tier zeigen.

Wenn man dann völlig überfressen und betört von unbekannten Gaumenfreuden die Rechnung von ca. 5 Euro (inkl. Getränke) begleichen muss, kriegen wir das doofe Grinsen gar nicht mehr aus unseren europäischen Gesichtern. So laufen wir dann weiter glücklich (und bescheuert grinsend) durch die alten Gassen und lassen uns von neugierigen Einheimischen anstarren. Spätesten nach einer Stunde wenn das erste Gefühl von “ich bin so satt, dass nicht mal mehr ein Pfefferminzblättchen rein passen würde”
verflogen ist, locken neue & unbekannte Gerichte …
Nach drei Tagen in China können wir schon mal sagen, dass es sich schon alleine wegen des grandiosen Essens gelohnt hat hierher zu kommen! Wobei mit jeden neuen Tag alles andere in dieser Stadt auch immer schöner und interessanter erscheint …

Leider haben die naßen und anstrengenden Tage Natalia mehr zugesetzt als gedacht. So darf/muss meine mutige Frau wieder das Bett hüten, während ich mit Händen und Füßen Erkältungsmedizin besorge und hoffe das die erschrockene Apothekerin mir keine Tabletten gegen Epilepsie verkauft hatte …
Aber keine Sorge meine Lieben – lange wird die neugierige Natalia nicht herumschwächeln können – denn das exotische Beijing wartet nur darauf erkundet zu werden!
@ Schwesterherz: Würdest Du eigentlich “vegetarische” Rippchen essen?

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Sep
17
2010
Ni Hao (dt. Guten Tag) aus dem verregnetem Beijing (dt. Peking)!
Nach der abenteuerlichen Einreise in die Volksrepublik China ging es fröhlich mit dem Kulturschock weiter:
Dem sagenumwobenen chinesischen Schlafbus …
Wir können alle Gerüchte und vor allem Gerüche um dieses exotische Verkehrsmittel nach dieser Nacht bestätigen.
Ihr seid doch bestimmt schon mal in einer Douglas Filiale (oder einer anderen Parfümerie) gewesen und könnt Euch an die atemberaubende Mischung aus Hunderten verführerischen und undefinierten Düften erinnern, oder?
Falls JA, dann stellt Euch das selbe nur umgekehrt vor:
Einer Mischung aus atemraubenden Ausdünstungen von Dutzenden hemmungslosen Menschen, die ständig Sachen essen, die Ihr nicht mal mit meinen Fingern anfassen würdet. Garniert mit einer Priese Käsefuß und alter feucht-klammer Bettwäsche 
Nachdem ich meine erste klaustrophobische Attacke überwunden habe, fügten wir uns beide unseren eingeengten Schicksal und versuchten uns während der Fahrt nicht ständig gegenseitig an zu zicken – was uns bis auf drei oder vier Momente auch gut gelungen ist

Um 5:30 Uhr standen wir nun übernächtigt und orientierungslos irgendwo in der 20 Millionen Stadt.
Aber HEY – so leicht geben die Amandis Ihre Zuversicht nicht auf – so fuhren wir einfach mit dem Moppedtaxi ins Zentrum und versuchten (Betonung liegt auf VERSUCHTEN) ein Hostel zu finden. Nach weiteren zwei Stunden fanden wir, mit der Hilfe von etlichen freundlichen Stadtbewohnern, klitschnass und total fertig eine bezahlbare Unterkunft nur wenige Hundert Meter vom Eingang zu der Verbotenen Stadt.
Nach einer warmen Dusche, ein paar Stunden Schlaf, ersten richtigen chinesischen Essen und einem großen, kalten Bier ist auch der erste Kulturschock verflogen … jetzt sind wir auch mit dem Kopf in Peking angekommen und können es genießen!
Hier ein paar erste Impressionen aus der Hauptstadt “des Landes der kommunistischen freien Marktwirtschaft”
(Danke an Herrn Webs für diese treffende Formulierung)

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