Archive for Februar, 2011

Feb 26 2011

Brumm Brumm Bali :-)Brum Brum Bali :-)

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Neuer Tag, neues Glück auf Bali :-)

Dieses Video ist für alle Kommentar-Schreiber, die uns bestätigen weiter ehrlich zu bloggen und uns immer wieder zum Lachen bringen! Dreht die Lautsprecher auf und Brumm Brumm … :-)

Dia nuevo, vida nueva en Bali :-)

Este video es para todos, que nos escriben tantos comentarios con cuales nos fortalezen de seguir escribiendo este blog. Gracias por hacernos reir tantas vezes. Y ahora poned los altavozes a tope y Brum Brum … :-)

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Feb 25 2011

Hochmut kommt vor dem FallLa altivez viene antes de caerse

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Der Hochmut (altgr. „ὕβρις“, Hybris; lat. arrogantia, superbia), auch die Anmaßung, Überheblichkeit, Arroganz, ist eine Haltung, die Wert und Rang (Standesdünkel) oder Fähigkeiten der eigenen Person besonders hoch veranschlagt. Der Gegensatz zum Hochmut ist die Demut.

Meint man mit „Selbstüberschätzung“ eine Überbewertung eigenen Könnens, so zielen Hochmut und Arroganz auf soziale Distanz. In Haltung und Umgangsform werden sie durch Anstand und Höflichkeit gezügelt. Den Hochmut begünstigende Ursachen sind Eitelkeit und Narzissmus.” Quelle: Wikipedia

Gestern Abend haben wir die Grenzen der selbstbestimmten Interaktion mit den Einheimischen und eine Lektion in Demut kennen gelernt!
Was ist jetzt schon wieder passiert? Nun …

Nach einen grandiosen Tag auf der Piste wollten wir am Fuße des Vulkans Batur in dem Dorf Toya Bungkah übernachten, um dann am nächsten Tag den Vulkan zu besteigen.
Schon einige Kilometer vor dem Ort habe ich einen Verfolger im Rückspiegel entdeckt. Wir hielten bei einigen Hotels auf der Zufahrtsstraße zum Dorf an, um uns nach den Übernachtungspreisen zu erkundigen. Der finstere Typ mit der Militärjacke folgte “unauffällig” und wortlos bis in die Anlagen hinein. Ich muss wirklich zugeben, dass es mich schon ein wenig nervös und paranoid machte.
Ein Schlepper, oder doch vielleicht ein Räuber, der auf den richtigen Augenblick wartet?

Kurz vor dem Dorf hielt er neben uns an, setzte ein künstliches Lächeln auf und nach einen kurzen Smalltalk fing er mit der üblichen Schlepper-Tour an.
Phuuu … kein Räuber, NUR ein Schlepper” dachte ich erleichtert.
Ich habe ihn freundlich aber bestimmt unterbrochen, und höfflich mein Unwohlsein aufgrund der langen Verfolgung zum Ausdruck gebracht. An alle die mich kennen: NEIN – ich war nicht pampig, sondern ein wenig aufgesetzt freundlich.
Er fuhr beleidigt davon …
Im Dorf angekommen wurden wir von Weiten von den nächsten “hilfsbereiten” Herren gesichtet und prompt folgte uns einer zur Auffahrt eines Gästehauses.
Hier gibt es kein Warmes Wasser …” waren seine ersten Worte vom Weiten.
Danke schön, ich schaue trotzen selber nach” antworte ich freundlich zurück.
Dieser Laden ist geschlossen” erwiderte er darauf hin.
Alle Lichter brennen aber?” dachte ich mir und lies den aufdringlichen Schlepper hinter mir. Ich konnte aber wirklich niemanden auf der Anlage finden und ging enttäuscht zum Auto zurück.
Du musst auf Bali jeden Vertrauen. Wir lügen hier nicht.” sprach der sichtlich genervte Schlepper.
Meine Mama, hat mich gelehrt nicht jeden Fremden zu vertrauen” war meine, im nach hinein unangebrachte, Antwort.

Was danach kam, war eine klare Ansage und eine Lehrstunde eines passiv aggressiven Verhaltens in einem wirklich gepflegten Englisch. Es schien, als ob er diese Worte nicht zum ersten Mal benutzt hat …
Kurz interpretiert:
Das Dorf Toya Bungkah ist unser Revier. Spielst Du nicht nach unseren Regeln, hast Du hier nichts zu suchen Fremder. Wir können für Deine Sicherheit hier nicht mehr garantieren.

OK, das war eindeutig: Vulkan Verbot für uns! :-(
Wir stimmten höflich dem “freundlichen” Mann zu und suchten schnell das Weite in der anbrechenden Dunkelheit. Nachdem wir mehrere Kilometer von, um unser Wohl besorgten, Handlangern des Schleppers begleitet wurden, entschieden wir uns für die Weiterfahrt in die nächst größere Stadt. Dort angekommen redeten wir lange über das Erlebte und unser Verhalten, bevor wir übermüdet in die versifften und überteuerten Betten fielen.

Vulkanbesteigung oder so auf Weltreisen

Lektion gelernt! :-)
So weit kommt man also in Bali, wenn man die Spielregeln selber bestimmen möchte. Ich will nicht wissen, wie solche Situationen ausgehen, wenn man als unvorsichtiger Tourist mal wirklich die Nerven verliert und sich im Tonfall oder Wortwahl vergreift … nur weil man als Erwachsener Mensch seine Unterkunft selber suchen möchte.
Wir werden ab sofort das Bali Bali Spiel mitspielen und jeden noch so dämlichen Geschäftsvorschlag mit
Ach!! Das ist ja ein Zufall! Cool – genau danach haben wir gesucht!! Gerne schauen wir es uns an …” freundlich-debil erwidern und mitmachen.
So einen unheimlichen Abend in einen fremden Land möchten wir beide in der Zukunft vermeiden. Wir werden für die restliche Zeit auf der Insel willenloser … eehh ich meine VORSICHTIGER sein!

Ein ehrlicher Tipp für Vulkan Besucher auf Bali:
Lieber eine Stunde am Tag sinnlos und geduldig überteuerte Angebote anschauen und sich belabern lassen, als eine nächtliche Flucht über die halbe Insel gefolgt von beleidigten Schleppern.

PS: Wir lassen uns die Laune nicht verderben, es gibt noch andere Vulkane auf dieser Welt 😉Ayer nos hemos pasado en hacer lo que nosotros queremos y hemos aprendido una leccion. Que paso? Pues …

Despues de un dia fenomenal dando vueltas en coche por Bali, queriamos quedarnos en el pueblecito Toya Bungkah cerca del volcano Batur para subir a este al dia siguente.
Unos kilometros antes de llegar a ese pueblo ya notamos que alguien nos estaba persiguiendo en moto. Pero intentamos de ignorarle. Paramos en unos hoteles para prequntar por los precios, y el antipatico tio en la moto entraba con nosotros, sin decir nada. Ya empezabamos a sentirnos un poco nerviosos y con paranoias.

Un Jinetero, o un ladron que solo esta esperando por el momento perfecto?

Poco antes de llegar al pueblo se acerco a nuestro coche y paro, sonriendo esajeradamente y depues de lass typicas preguntas (como estais, de donde sois) ya empezo con lo que realmente queria … llevarnos a su hotel.
Phuuu … menos mal, no es un ladron SOLO un Jinetero!!
Konrad le dijo bastante claro pero muy amable, que no nos sentiamos muy bien porque el nos estaba persiguiendo ya tanto tiempo.
El se fue con cara de ofendido …

Al llegar al pueblo ya podiamos ver muchos mas de esos hombres tan “amables y serviciales” y de nuevo nos persiguio uno hasta la puerta de un hostal.
Aqui no tienen agua caliente …” fueron sus primeras palabras.
Muchas gracias, pero aun asi me gustaria ver este hostal” le dijo Konrad.
Esta cerrado!” fue la nueva informacion.
Pero como todo el hostal estaba iluminado, pensamos que solo nos quenta lo que le da la gana, y asi Konrad siguio buscando a alguien que trabaje en ese hostal. Pero no pudo encontrar a nadie y asi volvio al coche para seguir buscando otro sitio en donde podiamos dormir.

En Bali tiene que tener confianza en todos. No mentimos!” gijo el Jinitero con mal humor.
Mi madre me enseno no tener confianza en gente que no conozco. /em>” fue Konrads respuesta, que fue lo peor que pudo decir, como sabemos ahora.

Lo que siguio fue un anuncio muy concreto en un ingles perfecto que nos dejo pensar, que no es la primera vez que ese tipo usa esas palabras …

Este es nuestro pueblo, si no juegas con nuestras reglas, no tienes porque estar aqui. Si piensas quedarte aqui aun asi, alomejor os pasa ALGO.

OK, entendido: El volcano y ese pueblo estan prohibidos para nosotros! :-(
Accedimos amablemente a ese hombre tan servicial, y nos largamos. Ya estaba empezando a anochecer, pero aun asi nos podiamos dar quenta, que unos tios de ese pueblo seguian persiguiendonos, tambien als salir del pueblo. Por eso decidimos de seguir hasta la proxima ciudad mas grade. Al llegar alli hablamos mucho sobre lo que paso y sobre nuestro comportamiento antes de estar tan cansados que al final dormimos en un hostal asqueroso y demasiado caro pero sin amenanzas.

Vulkanbesteigung oder so auf Weltreisen

Esto es lo que pasa en Bali, si uno piensa que puede hacer como quiero el. No queremos saber lo que pasaria en este pueblo si un tourista llega a ser un poco mas imprudente y no usa la intonacion o las palabras correctas para buscarse el mismo el sitio en donde quiere dormir … una cosa que cadda persona adulta cree poder hacerlo sola.
Pero a partir de hoy jugaremos el juego Bali-Bali y siempre responderemos sonrientes:
De veras? Vaya coincidencia! Es justo lo que buscabamos!…
Los dos no queremos vivir otra situacion como esta en un pais desconozido, y estaremos mas atentos.

PS: Seguimos teniendo buen humor, y aun hay volcanos en otras partes del mundo!! 😉

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Feb 23 2011

Die Kehrseite von Bali

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Wir haben uns vorgenommen in diesen Blog ehrlich von unseren positiven wie auch negativen Erlebnissen zu berichten und niemanden eine “heiti-teiti” heile Welt vor zu gaukeln.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Reiseberichte und Erzählungen über fremde Länder einen wichtigen Teil dezent aussparen oder einfach schön reden: Die Kehrseite der Medaille

Bali ist schön.
Die Natur ist atemberaubend, das Essen ist großartig und die Architektur wunderschön. Die Menschen lachen viel und sind überaus freundlich und neugierig. Bali = Urlaubsparadies! Diese Feststellungen wird jeder Bali Tourist ohne nachzudenken sofort bestätigen können.

Aber auch das schönste Urlaubsparadies hat seine Schattenseiten, die nicht immer auf den ersten Blick gesehen werden. So ist auf der schönen Insel Bali auch nicht alles rosig was glänzt 😉

Es tut mir weh diese Zeilen zu schreiben, aber ich bin wirklich maßlos enttäuscht von der überall so hoch gelobten balinesischen Freundlichkeit.

Meine anfängliche Begeisterung für die lachenden Balinesen ist nach zwei Wochen auf der Insel einer kühlen und zurückhaltenden Abwehrstellung gewichen.

Der freundliche Smalltalk und das Lächeln uns gegenüber wird immer nur ausgenutzt uns in ein Verkaufsgespräch zu verwickeln.
In den letzten 13 Tagen gab es KEIN EINZIGES Gespräch mit Einheimischen, dass nicht damit endete uns etwas zu verkaufen, uns eine Delfin-, Tauch-, oder Trekking-Tour anzudrehen oder uns wenigstens ein Taxi zu vermitteln.

Tag für Tag werden wir ständig von lächelnden Einheimischen überfreundlich mit Handschlag begrüßt, nach unserem Herkunftsland und dem Plan für die nächsten Tage gefragt, um dann nach ein paar Minuten zum eigentlichen Zweck des ganzen Gesprächs – nämlich UNSER GELD – zu kommen.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
Bild oben: Kleine Geschenke (diesmal ein Deutschland Pin) erhalten die Freundschaft

Solange der Geldbeutel locker in der Tasche liegt und man auf die vorgeschlagenen Angebote eingeht, sind alle zuckersüß und es macht sogar Freude noch ordentlich zu feilschen, um dabei noch ein Schnäppchen zu machen.

Das sich mit Touristen schnelles Geld verdienen lässt, hat sich bis in das kleinste Dorf in den Vulkanhängen herumgesprochen. Dort reichen die Englisch-Kenntnisse oft nur für ein “give money” und eine selbstbewusst ausgestreckte Hand. Das allgegenwärtige Verkaufsgespräch gehört zu Bali so wie die traumhaften Landschaften – es gibt für uns leider kein Entkommen :-(

Der Spaß hört bei mir auf, wenn wir uns sogar IN unseren Zimmern minutenlang rechtfertigen müssen, dass wir heute oder morgen NICHT eine Tanzvorführung sehen wollen und auch K E I N  Taxi brauchen.
Die Krönung der permanenten Konsumerzwingung ist dann jedes Mal das Erlöschen des aufgesetzten Lächelns und ein wortloses, beleidigtes Wegdrehen des erfolglosen Glücksritters.

JA – ich weiß, diese Menschen sind arm oder haben weniger Geld als wir.
JA – ich weiß, dass man damit rechnen muss, wenn man solch arme Länder bereist.
JA – ich weiß, dass diese Menschen nur für den Unterhalt ihrer Familien sorgen müssen.
JA – ich weiß, dass man über so etwas hinwegsehen muss, um eine gute Zeit im Asien zu haben.

Doch trotzdem kann und will ich nicht akzeptieren, dass man mich einzig und allein als einen lebenden Geldautomaten ansieht und ansonsten alle meine Wünsche, Gefühle und Fragen freundlich ignoriert.

Auch wenn sich das jetzt total Banane anhört:
MEHR
RESPEKT
, das würde ich mir auf Bali und Asien insgesamt wünschen (… ALTER!)
:-)

PS: BALI ist trotzdem schön!


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Feb 21 2011

Martin, die Fledermaus

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Aus der Reihe “Eckliges auf Weltreisen” präsentieren wir heute:
Martin, die Fledermaus
.

Fledermaus Tempel auf Bali

Martin ist ein feines Kerlchen und liebt es gern gesellig. Er hängt gerne den ganzen Tag mit seinen Kumpels herum und wenn die Sonne untergeht, fliegt er in die Dunkelheit hinaus um ein paar leckere Käfer aufzureißen.

Bali Goa Lowah Tempel Fledermaus Bat

Ich habe Martin in dem Unterwelt Tempel Goa Lawah auf Bali kennen gelernt. Dort gibt es eine Höhle, die angeblich noch nie ein Mensch betreten hat und die sein gemütliches Zuhause ist.

Weltreise Blog aus Bali: Fledermaus Tempel

Martin teilt sich sein gemütliches Eigenheim mit ungefähr 1.000.000 anderer schwarzfelliger Zimmergenossen, die genau die gleichen Hobbies pflegen wie Martin, nämlich Tagsüber abhängen und Nachts auf Tour gehen.

Das Leben von Martin könnte so easy sein, wenn da nicht die prolligen Python-Türsteher wären, die im Eingangsbereich der Höhle, Nacht für Nacht eine mörderische Gesichtskontrolle durchführen.

Python Schlangen auf Bali und Untergrund Tempel

Ganz zu schweigen von den vielen Ratten und Kakerlaken, die sofort über einen herfallen, wenn man durch einen Fußkrampf von der Decke fallen sollte. :-)

Bali Goa Lawah Tempel Weltreise Blog

Um diese eindrucksvollen Bilder zu schießen wurde ich von Fledermäusen angeschissen & angespuckt, von herunterfallenden Insekten gestochen & gebissen, von mächtigen Schlangen terrorisiert und von Betenden argwöhnisch betrachtet.

Als die Fledermäuse aktiv wurden, stieg die Temperatur und der heraus strömende Ammoniak-Gestank im Eingangsbereich der Höhle.

Rundreise auf Bali auf der Weltreise Fledermaus Tempel

So stelle ich es mir vor, wenn ein riesiges Ungeheuer direkt hinter Dir ausatmet und Du seinen heißen, fauligen Atem im Nacken spürst, kurz bevor es Dich … … …

Hoffentlich wisst Ihr meinen Einsatz zu schätzen!

PS: Ich versehe jetzt warum keiner in diese Höhe gegangen ist … 😉

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