Wir sind erst den zweiten Tag hier und auch ich habe mich schon in die Mongolei verliebt! Die Menschen sind großartig, die Stadt ist super spannend und auch Kulinarisch hat die Mongolei einiges zu bieten. So habe ich hier zum Beispiel meine geliebten, mit Erdnussbutter gefüllten Oreo Kekse bekommen!!!! Die werden doch eigentlich nirgendwo, außer in Amiland verkauft!!!
Aber auch die traditionelle mongolische Küche ist besser als erwartet. OK, die Gerichte bestehen tatsächlich zum größten Teil aus Fleisch, aber sie sind echt schmackhaft. Fleisch in frittierten Teigtaschen, Fleisch in gedünsteten Teigtaschen, Fleisch mit Kartoffeln und zur Auflockerung einen Krautsalat dazu… was will man mehr, sofern man nicht Vegetarier ist?
Heute Morgen haben wir uns zum Frühstück eine Art Blätterteiggebäck mit gesüßtem Trinkjoghurt gegönnt. Und auch das war wirklich gut, denn in Sachen Milch und Käse kann man den Mongolen wohl genauso wenig etwas vormachen, wie in Sachen (na, was kommt jetzt wohl? Ja, genau) Fleisch! Was deshalb zum Essen natürlich nicht fehlen darf, ist der mongolische Milchtee. Dafür wird schwarzer Tee mit Milch aufgekocht, gesalzen und mit etwas Butter verfeinert. Klingt vielleicht etwas schräg, schmeckt aber wirklich lecker. Eher wie eine Brühe, denn ein Tee. Und laut unserer persönlichen Reiseleiterin Nasan hilft dieser Tee, wie auch die ganzen anderen Milchprodukte, bei der Verdauung der Fleischmassen. Bei Konrad wirkt es auch schon … Montesuma lässt grüßen!

Nasan haben wir übrigens gestern, während unseres super lustigen Besuchs in einer Disco, wo nur Mongolen waren, kennen gelernt. Sie lebt seit 12 Jahren in Deutschland, macht gerade Familienurlaub und hat sich total gefreut, dass wir in ihr Land reisen. Sie hat sich deshalb auch direkt angeboten uns die Stadt zu zeigen. Und so haben wir heute einen wundervollen Tag mit Ihr verbracht. Neben dem Besuch im Naturkundemuseum (WOW, zum ersten Mal stand ich vor einem Dinosaurier-Skelett), hat sie uns auch auf den Basar begleitet, uns gesagt, wo wir lecker mongolisch Essen können (Fleisch, was sonst) und uns auch sonst unheimlich viel über dieses Land erzählt. Wenn wir von unserem Gobi-Trip wieder zurück sind, werden wir uns wohl wieder mit ihr treffen. Diesmal, damit sie mir ein paar typisch mongolische Fleischrezepte verrät.

Und morgen geht es dann endlich wieder los in Richtung Abenteuer. Wir werden 9 Tage lang in der Steppe unterwegs sein und uns zur Wüste Gobi begeben. Übernachten werden wir bei normadischen Familien und auch dort werden wir wohl das ein oder andere kulinarische Highlight kennen lernen. Wir sind schon sehr gespannt.
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