Archive for 2011

Mar 19 2011

Kurzes Update: Auto kaufen in Perth

Published by under Allgemein

Wir suchen weiter nach einen passenden Transportmittel, das uns sicher durch Australien bringt. Bei so viel Auswahl fällt uns die Wahl schwer.

Ansonsten genießen wir die Zeit in dieser lebenswerten Stadt mit unseren fröhlichen Gastgebern Biggi & Holger.

Sogar unsere lieblings Holländer Edwin & Lisette haben wir wieder getroffen.
Mittlerweile schon zum 7 mal auf dieser Reise 😉

Wir melden uns wieder, wenn wir ein Auto haben.
Bis dahin: NO WORRIES – its Australia 🙂

4 responses so far

Mar 15 2011

Auto kaufen in Australien

Published by under Australien

Wir brauchen unbedingt ein Auto in diesem riesigen Land – das ist uns klar.
Seit zwei Tagen sind wir auf der Suche nach einem passenden Brumm-Brumm-Partybus 🙂

Nun haben wir die Qual der Wahl. Es gibt große, kleine, alte, neue, teure, billige, mit/ohne Vierradantrieb, Automatik, Gangschaltung, Benziner, Diesel, mit/ohne Campingausrüstung, Surfboard, Fernseher & PS2, Gefrierfach & Mikrowelle und und und …

Am liebsten hätten wir eine “eierlegende Wollmilchsau“:
Einen coolen Vierrad angetriebenen Van inkl. kompletter Camping Ausrüstung mit geringen Verbrauch und 1A Technik. Ah ja: Natürlich mit funktionierender Klimaanlage und das ganze dann bitte für unter 5.000 $!

Falls Ihr so ein Auto in der Gegend von Perth verkaufen möchtet – zögert bitte nicht uns eine eMail zu schicken 😉

Wir haben uns ein paar Backpacker Mobile angeschaut und sind immer noch sehr unschlüssig.
Das ist wäre unser Favorit Mitsubishi Express 4x4. Leider ist dieser Wagen noch irgendwo im Outback unterwegs und wir können diesen erst in ein paar Tagen besichtigen.

Was sagt Ihr liebe Australien Fachleute – welches Auto würdet Ihr für Westaustralien empfehlen?
Die folgende Kiste hat den größten Spaßfaktor, ABER mindesten 17 Liter/100km und kein Vierradantrieb.
Ein umgebauter Ambulanz-Wagen 🙂

Ford F-250 Ambulance Backpacker Perth

Hier ein “einfacher” Van mit coolen extras: PS2 & Fernseher, Warmwassersystem auf dem Dach, Stromgenerator etc.

Australien Backpacker Auto Kaufen Perth Van

Hier das ganze ein wenig größer mit eingebauter Spüle, zwei Surfbrettern und viel Stauraum …

Backpacker Van in Perth Australien Kaufen

und so weiter und so fort …

In Australien ein Auto als Backpacker kaufen

Das sind schon echte Luxusprobleme mit denen wir uns hier in Perth beschäftigen müssen 😉

PS: Wir sind immer noch im positiven Kulturschock …

8 responses so far

Mar 13 2011

Good morning Australia!

Published by under Australien

Danke liebes KARMA:
Rückenschmerzen und der Tsunami sind weg und wir sind heil auf einem neuen Kontinent gelandet.

Oh mein Gott: WIR SIND IN AUSTRALIEN …
… und haben mal wieder mehr Glück als Verstand 🙂

Wir sind der Einladung von Biggi und Holger aus der Stadt Perth im Westen von Australien, gefolgt und standen nach einer schlaflosen Nacht im Flugzeug um Punkt 8 Uhr früh bei Ihnen auf der Matte.

Die beiden leben seit einem Jahr in Australien und haben uns mit offenen Armen empfangen. Momentan sind wir einfach nur überwältigt von den ersten Eindrücken aus Perth und der überschwänglichen Gastfreundschaft.

Wir verbrachten den gesamten Tag damit, unsere Gastgeber mit unseren Reisegeschichten zu langweilen und hoffen, dass Sie es noch ein paar Tage mit uns Laberbacken aushalten.

Momentan kommen wir uns in der schicken Wohnung von Biggi & Holger wie zwei doof-grinsende Steinzeitmenschen vor, die zum ersten Mal eine heiße Dusche, ein richtiges Bett oder einen Tennisplatz gesehen haben. Es ist wie ein positiver Kulturschock gerade, und es wird noch bestimmt ein wenig dauern, bis wir mit all den Vorzügen der westlichen Welt wieder klar kommen werden.


(Biggi und Natalia beim Kochen)

Juhhuu!
WIR SIND WIRKLICH IN AUSTRALIEN 🙂

PS: Ihr habt alle bisher Recht gehabt: Es ist wirklich toll hier!

9 responses so far

Mar 11 2011

Same – same – but different!

Published by under Indonesien

Ich liebe Asien …
nein ich hasse Asien …
nein ich liebe Asien …
nein ich weiß es nicht …

6 Monate Asien haben für viele Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken gesorgt, aber vor allem für Zerrissenheit. Zu den einzelnen Ländern haben wir ja schon immer wieder ausreichend und ausführlich geschrieben. Deshalb scheuen ich mich jetzt auch nicht davor, diesen populistischen Schritt zu gehen und zu Generalisieren und von Asien und den Asiaten zu sprechen. Denn eins passt nun wirklich zu Asien: Same – Same – but different!
(Same same but different -
ist eine thailändisch-englische Redewendung und bedeutet „alles gleich und doch anders“)

Gewisse Wesenszüge oder Lebensarten und -weisen haben wir immer wieder und in jedem Land aufs Neue beobachten können. Manchmal mit einer etwas anderen Verpackung, aber im Grunde dann doch gleich. Gepflogenheiten und das Reisen im allgemeinen waren in den asiatischen Ländern nicht allzu unterschiedlich, und haben immer wieder dieselben Fragen aufgeworfen und auch in den Wahnsinn getrieben.

Reisebericht nach sieben Monaten in Asien

Zunächst einmal wäre da die Freundlichkeit der Menschen (China mal ausgenommen). Sie ist immer anzutreffen und definitiv etwas, das sich nachzueifern lohnt. Wie oft haben wir uns gedacht, dass wir uns auch für Deutschland mehr Lächeln und Freundlichkeit wünschen würden, weil es doch einfach schön ist, netter zu seiner Umgebung zu sein. Damit einher geht aber natürlich auch eine Gewisse Unaufrichtigkeit. Die Freundlichkeit ist eine Regel des Anstands und der Höflichkeit, genauso wie ein „Bitte“ oder „Danke“ bei uns.
Das bedeutet aber nicht gleich, dass man dir auch tatsächlich freundlich gesonnen ist. Insbesondere scheint es so viele unterschiedliche Arten von Freundlichkeit im asiatischen Raum zu geben. Zurückhaltende Freundlichkeit in Kambodscha, professionelle Freundlichkeit in Vietnam, zuvorkommende Freundlichkeit in Thailand, aufdringliche Freundlichkeit auf Bali …

Weltreise Blog Erfahrungen Asien 2011

Das, was wir unter freundlich verstehen, hat hier viele Gesichter und genau deshalb erschien es uns oft recht schwer uns unter Einheimische zu mischen, da selbst solche, die sich als Freunde ausgaben nicht davor zurückschreckten uns im nächsten Augenblick hinters Licht zu führen. Der Asiate ist sich selbst einfach der nächste, ohne sein Lächeln auf den Lippen zu verlieren.
Und das machte unsere Asien-Erfahrung manchmal auch ein wenig enttäuschend oder arm. Nie wurde die Grenze zwischen „Wir sind die Ausländer mit viel Geld“ tatsächlich aufgeweicht, so dass kein näheres kennen lernen statt fand sondern höchstens ein ausgiebiges Beobachten. Das erweckte bei mir den Eindruck, dass der Alltag in Asien zum Großteil von Familie, Religion und Geld bestimmt wird.

Asien ist perfekt um Urlaub zu machen und es ist sehr gut zu verstehen, dass so viele davon schwärmen und Jahr für Jahr für ein paar Wochen aus dem grauen Alltag in das bunte Treiben hier flüchten. Aber irgendwie auch nur – so mein Eindruck – um sich das, was zu Hause unerschwinglich ist, leisten zu können.

Tolle Unterkünfte zu Tiefstpreisen, billig einkaufen und Luxus wie Massage heute und morgen eine abgefahrene sportliche Aktivität oder Abends einen Cocktail trinken zu gehen. Alles ist hier, noch dazu mit traumhaften Wetter, zu bekommen.
Nur, dass es eben nicht wirklich Asien ist!

Man findet keine Einheimischen, die diesen Lebensstil pflegen. Zum einen, weil sie es sich nicht leisten können, aber auch weil sie es wohl auch nicht ganz verstehen was da der Sinn der Sache sein soll. Insbesondere Frauen rühmen sich eines gewissen Rufes, wenn sie Abends ausgehen. Entsprechende Lokale sind also immer nur von Ausländern besucht und mir stellte sich oft die Frage:
„Warum soll ich mich denn hier mit Australiern betrinken? Ich fahre bald nach Australien, und werde dort noch genug Gelegenheit dazu haben mit den Aussis zu feiern. Wenn ich also schon einmal in Thailand, Kambodscha oder sonst wo bin, dann doch um mit Einheimischen Spaß zu haben und diese näher kennen zu lernen.“

Aber dies geschah eigentlich nicht wirklich. Von der menschlichen Seite her, also von der Seite auf die ich mich am Meisten auf dieser Reise gefreut habe, war es eine Einbahnstraße. Wir haben gegeben, vor allem Geld, aber mehr als ein freundliches Lächeln (ob nun ehrlich oder nicht) kam oftmals nicht zurück.

Mag ich Asien also?
JA! und NEIN!

Es gibt viele großartige Dinge hier. Die Natur, das Essen, die Möglichkeiten zu Reisen und Dinge auszuprobieren. Darüber hinaus natürlich auch noch diese unglaublich andere Kultur, die sich mit nichts, was ich bisher kannte vergleichen lässt. Kleidung, Tänze, Gesänge und Umgangsformen … alles sieht anders aus und folgt anderen Gesetzmäßigkeiten.

Rundreise Thailand Chiang Mai 2011

Weltreise Asien Rundreise 2011

Das alles ist wirklich faszinierend und ich bin sehr froh es erlebt zu haben. Doch die Kehrseite war für mich irgendwann einfach nicht mehr zu ignorieren und die positiven Aspekte haben es nicht mehr geschafft, das ständige angelabert werden, verarscht werden, die Lautstärke in der hier gelebt wird, die anstrengende Wuseligkeit und auch Dinge wie der allgegenwärtige Müll der die schöne Landschaft so bedroht, zu überragen. Da man insbesondere nie den Stempel des Touristen los geworden ist, ist und bleibt Asien für mich ein Urlaubsparadies für tolle Erinnerungen, aber ohne mich menschlich zu prägen, und für mich nur in kleinen Dosen zu genießen.

Scharfe Kritik – ich weiß. Aber so habe ich es nun einmal erlebt, womit ich nicht ausschließen möchte, dass jemand anderes Asien komplett gegensätzlich empfindet.

Aber mein Asien lebt nach dem Motto: No money – no honey!

PS: Keep smiling Asia – morgen geht es nach AUSTRALIEN 😉

13 responses so far

« Prev - Next »