Feb 01 2011

Eine Finca auf Mallorca

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Eine Finca auf Mallorca

Einige Jahre gab ich mich dem Trinkgelage mit Freunden hin und feierte die Nächte auf Mallorca durch. Dieses Mal mietete ich mir ein Wagen und eine Finca fernab vom Partyspaß.
Drei Tage hatte ich nur. In dieser Zeit wollte ich alles sehen, was ich sonst nie auf der Insel gesehen habe. Ich wollte endlich eine schöne Unterkunft und kein lautes Hotelzimmer. „Meine“ Finca auf Mallorca war klein aber fein und für einige Tage mein. Der Ausblick war der Hammer und ich freute mich morgens auf meinen Kaffee auf der Terrasse. Ich wohnte am Port de Pollenca, was ich nicht bereute.

Ich muss zugeben, am ersten Tag blieb ich einfach in der Finca und ließ mir auf der Terrasse die Sonne auf den Bauch scheinen. Am zweiten Tag nahm ich mir dann das Mietauto und fuhr zum Cap Formentor. Von hier bestaunte ich das Meer, atmete den Duft der Pinien und konnte mich an der felsigen Landschaft gar nicht sattsehen. Da ich absoluter Leuchtturmfan bin, fuhr ich natürlich noch bis zum 1862 erbauten Leuchtturm hoch.

Abends war ich doch ganz schön müde von der Fahrt. Es ist sehr ungewohnt für mich als Flachlandbewohnerin über die steilen Wege zu fahren. Eine Kurve jagt die andere und ehrlich gesagt, ich bin auch nicht ganz schwindelfrei. Also kochte ich mir abends noch etwas Leckeres und verabschiedete mich langsam aus meinem kleinen Kurzurlaub.

Auf diese Weise Mallorca zu entdecken macht Spaß und ich werde es wieder tun.

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